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Arnika-Gelenkwickel

Bei der naturheilkundlichen Therapie von Gelenkerkrankungen können betroffene große Gelenke mit Wickeln behandelt werden. Der Arnikawickel  kann  bei Arthrose großer Gelenke (v.a. der Hüften und Knie - Coxarthrose und Gonarthrose), aber auch der Arthritis (Gelenkentzündung) angewandt werden. Arnika wirkt gegen Mikroorganismen und kann daher auch auf offenen Wunden und auf Hautentzündungen  aufgetragen werden. Weitere Anwendungen („Indikationen“) sind Zerrungen, Prellungen und Brüche in Heilung.
 
Wirkungen
Der Arnikawickel führt zu einer Schmerzlinde- rung und Kühlung des Gelenkes. Arnika montana L., ein Korbblüter besitzt antientzündliche und antimikrobielle Sesquiterpene und Flavonoide.
Es kann selten zu Allergien kommen.
 
Abb.: Arnica montana
© Günter Havlena, Pixelio.de
Durchführung

Der Arnikawickel wird kühl oder angewärmt auf ein oder zwei große Gelenke aufgelegt. Die Dauer der Auflage beträgt ca. 20min. Nach der Abnahme wird die Region abgetupft und mit Olivenöl eingerieben.  Der Wickel sollte einmal wöchentlich für drei  Wochen durchgeführt werden. Das Nachahmen zu Hause ist gut möglich und ein Erlernen sollte angestrebt werden!